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Über mich - Dipl.-Biol. Oliver FoxÜber mich

Dipl.Biol. Oliver FoxWann immer ich Zeit finde, geht es mit dem Fotorucksack in die Natur (oder inzwischen in den Garten). Aus diesem Hobby heraus und der Liebe zur Natur entstand diese Seite.

Ich hoffe, neben schönen Fotos und interessanten Informationen vielleicht bei dem einen oder anderen auch das Interesse an unserer Natur über diesen Weg zu wecken oder vertiefen zu können.

In diesem Sinne: Viel Freude beim Durchstöbern der Seite :-)

Ihr
Oliver Fox


Was ich so mache/ Meine Interessen:



ThemaWerdegang/ Ausbildung im Überblick

Das Studium der Biologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg schloß ich 2001 mit meinem Diplom (Hauptfach Ökologie, Nebenfächer Zoologie und Botanik) ab. In der Diplom-Arbeit am Institut für Zoologie beschäftigte ich mich mit eher kleineren Tierchen, die einige wahrscheinlich aus dem Blumentopf kennen - den Springschwänzen (Collembola). Die Arbeit "Räumliche und zeitliche Variabilität der Collembolenfauna in einer Weichholzaue der Oberrheinebene in Abhängigkeit von Hochwasserereignissen" führte mich neben der Bestimmungsarbeit im Labor zu den Probenahmen in die Natur.

Die Einarbeitung in das Auslesen und Bestimmen der Bodenfauna und meine Mitarbeit in diversen bodenökologisch orientierten Projekten, u.a. BmBF - zukunftsorientierte Waldwirtschaft, führten zu meiner Tätigkeit ab 2001 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine und Spezielle Zoologie (Bereich Tierökologie) an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU Gießen). Neben Forschung, wissenschaftlicher Koordination sowie Planung und Realisierung der Freilandarbeit zählte hier die Betreuung von Praktika in der Lehre zu meinen Tätigkeiten. Durch meine freiberufliche Tättigkeit ab 2005 (zum Leben benötigt man eben Geld...) ist meine Promotion leider etwas in den Hintergrund geraten. In dieser befasse ich mich mit dem Bodenleben, genauer gesagt mit den Auswirkungen bestimmter Bodenlebewesengruppen auf die organische Bodensubstanz (OBS) und damit den Kohlenstoff-Kreislauf.

Aus dieser Arbeit heraus machte ich mich 2005 als freiberuflich tätiger Biologe selbständig und beteilige mich an ökologischen Gutachten und faunistischen Aufnahmen (u.a. ein Kammmolch-Monitoring im Bergwerkswald Gießen z.B.). Schwerpunkt meiner aktuellen Tätigkeit neben der Fortführung dieser Bereiche und meiner Lehrtätigkeit an der JLU Gießen ist mein Onlineshop "inganasshop.de" mit einem breiten Angebot an Saatgut und Zubehör - natürlich ebenfalls aus meinem Interesse zur Natur und vor allem Spaß daran entstanden, Pflanzen zu Hause selbst anzuziehen :-)

Für die Stadt Gießen und den Landkreis Gießen bin ich zudem als "Wespenberater" tätig und siedle bei Bedarf Wespennester um.

ThemaFreiberuflicher Biologe / Gutachten

Reusenfang von MolchenÖkologische Gutachten (das schließt faunistische und floristische Aufnahmen ein) werden immer dann benötigt, wenn beispielsweise im Rahmen eines Bebauungsplanes geschaut werden muss, ob (und welche) so genannten planungsrelevanten Tiergruppen betroffen sind.

Vereinfacht gesagt, wird hierbei festgestellt, welche geschützten Tierarten betroffen sind - und wie man die dadurch teilweise entstehenden Interessenskonflikte lösen kann.

Relevante Tierarten sind zumeist Vögel, Fledermäuse, Reptilien, Amphibien und "Kleinsäuger" (letzteres ist weniger ein taxonomischer, als ein arbeitspraktischer Begriff). Aus dem Bereich der Insekten werden zumeist die Tagfalter, Libellen, Heuschrecken und Wildbienen berücksichtigt.

Je nach Tiergruppe kommen unterschiedliche (Standard)Nachweis-Methoden zum Einsatz, so z.B. das Reusenstellen bei (Kamm)Molchen, Transektbegehung bei Libellen und Schmetterlingen oder das Verhören von Vögeln und Amphibien.

 
Referenzen Gutachten:

2008: Faunistische Untersuchungen (Schmetterlinge, Hymenopteren, Fledermäuse, Vögel, usw.) im Rahmen des geplanten Neubaus der Chemie, JLU Gießen (Hess. Baumanagement)

2007: Kammmolch-Monitoring im FFH-Gebiet „Bergwerkswald“ Gießen

2007: Faunistische Untersuchungen zur UVS Maintal „Sportanlage Grüne Mitte“

2006: Floristische und faunistische Kartierung für die Bebauungsplan-Gebiete „Gi 04/11 Wilhelmstraße, Gi 05/16 Uferweg I, Gi 05/17 Uferweg II, Gi 05/06 Leimenkauter Weg, Gi 05/07 Launsbacher Weg“ (Stadtplanungsamt Gießen)

2006: Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Altenwohnanlage Eichendorffring“ Nr. GI 03/10

2005: Erstellung eines Faunenplanes für den Bereich Schlossgraben in Darmstadt im Zuge Umgestaltung des Stadtschlosses



ThemaLehre an der Universität Gießen

Amphibienexkursion im Landkreis Gießen (Bild: J. Winter) Auch nach meiner Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Tierökologie, beteilige ich mich im Rahmen von Lehraufträgen immer noch in einigen Bereichen an der Lehre.

Schwerpunkte liegen hier



ThemaWespenberatung / -Umsiedlung (Gießen und Landkreis Gießen)

Umsiedlung eines WespennestesWespen suchen sich für ihre Nester im Frühjahr geschützte Stellen oder Höhlungen - die alljährliche "Wespen(nest)lotterie".

Jede Wohnung und jedes Haus bietet dabei eine Auswahl der verschiedensten Möglichkeiten, für einen neuen "Baugrund" für Wespen.

Ich bin daher bestrebt, im Rahmen einer Beratung über die Wespen zu informieren. Es hat sich gezeigt, dass in vielen Fällen eine Umsiedelung nicht notwendig ist und man sich meistens mit einfachen Methoden behelfen kann (z.B. mittels geeigneter Hilfsmittel die Einflugschneise der Tiere etwas umzulenken, so dass man nicht mehr gestört wird oder einfach ein preisgünstiges Fliegengitter anzubringen damit die Tierchen nicht im Zimmer landen).

Ist die Lage des Nestes aber zu sehr störend (z.B. direkt an der Tür eines Schuppens oder wenn Wespen aus dem Rollladenkasten auch in die Wohnung gelangen können), besteht die Möglichkeit einer Umsiedlung - eine Win-Win-Lösung: Der menschliche Bewohner muss keine Stiche mehr fürchten, die Wespen können anderswo in Ruhe ihr Leben fortführen und die Saison beenden.



ThemaFotografie - Praktisches Hobby für alle anderen Bereiche

MakrofotografieDas Hobby der (Natur)Fotografie macht mir nicht nur Spaß und bietet eine schöne Möglichkeit, draußen an der frischen Luft zu entspannen, sondern liefert auch praktischerweise viel Material für meine anderen Interessensbereiche - für Gutachten, Lehre und nicht zuletzt diese Seite.

Da ich doch auch des öfteren danach gefragt werde, hier eine kleine Übersicht, über das verwendete Equipment, das je nach Zweck zum Einsatz kommt:

 

 
Kamera(s):

2x Canon EOS 60D

   
Objektive (Weitwinkel):

Canon 10-22 mm 3.5-4.5

Objektive (Standard):

Sigma, 17-50 mm 2.8
Canon 24-105 mm 4 L IS,
Canon 70-200 mm 2.8 L IS II

Objektive (Makro):

Sigma 150 mm 2.8 APO Makro EX DG OS

Objektive (Tele):

Tamron SP 150-600 mm 5.0-6.3

 

 

Sonstiges:

Canon Extender III 1.4 / III 2x
(der 2x z.B. ergibt mit dem Canon 70-200 mm 2.8 L IS II eine Brennweite von 140-400 mm 5.6)

   
Stativ:

Manfrotto 055XPProb mit Kugelkopf
Joby Gorillapod SLR-Zoom mit Ballhead

Filter:

B+W ND/Graufilter
B+W Circ. Polfilter
B+W Grauverlaufsfilter

   
Rucksack:

Tamrac Expedition 6x und 8x (je nach Tour...)



ThemaBisherige wissenschaftliche Publikationen

Fox, O.; Vetter, S.; Ekschmitt, K.; Wolters, V. (2006):
Soil fauna modifies the recalcitrance-persistence relationship of soil carbon pools. Soil Biology and Biochemistry 38, 1353 - 1363.

Ekschmitt, K.; Liu, M.; Pfeffer, S.; Fox, O.; Vetter, S.; Wolters, V. (2005):
Strategies by which soil biota break soil organic matter stability - why is there dead organic matter left in the soil? Geoderma 128, 167-176.

Russell, D.; Hauth, A.; Fox, O. (2004):
Community dynamics of soil collembola in floodplains of the Upper Rhine Valley. Pedobiologia 48, 527-536.

Vetter, S.; Fox, O.; Ekschmitt, K.; Wolters, V. (2004):
Limitations of faunal effects on soil carbon flow: density dependence, biotic regulation and mutual inhibition. Soil biology and biochemistry 36, 387-397.

 

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