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Exkursionen - Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

 

Nationalpark Schleswig-Holsteinisches WattenmeerWo: Von der Elbmündung im Süden bis zur dänischen Grenze im Norden.
Größe: ca. 4550 km²
Gründung: 1985

Das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer ist außerdem in die Liste international bedeutenden Feuchtgebiete des Ramsar-Abkommens aufgenommen (Ramsar site Nr. 537) und seit 2009 zählt das Wattenmeer zum UNESCO Weltnaturerbe.

Insgesamt wird das Wattenmeer von den drei Anrainerstaaten Niederlande, Deutschland und Dänemark länderübergreifend mit zahlreichen Programmen geschützt.
In Deutschland wird das Wattenmeer in Niedersächsiches, Hamburgerisches und das hier vorgestellte Schleswig-Holsteinische Wattenmeer unterteilt.

Das Wattenmeer stellt eine einzigartige Küstenlandschaft dar, wird durch das flache Küstenprofil geprägt und durch die Gezeiten stark beeinflusst.

 

Was ist ein Wattenmeer?

Watt-BodenPriel im WattDas Watt (altfriesisch "wad" = seicht, untief) der deutschen Nordseeküste ist einzigartig.

Der Meeresboden zur offenen Nordsee ist sanft abfallend, so dass sich feines Sediment, das die großen Flüsse (Elbe, Ems, Weser) aus dem Binnenland mitführen, gut ablagern kann. Die Sedimentlieferung ist so umfangreich, dass sie nicht nur zur Aufschüttung von Watt- und Vorland reicht, sondern auch zur Inselbildung.

Bedingt durch die Gezeiten erfolgt ein Tidenhub von ca. 2 Metern, so dass weite Gebiete dieses flachen Küstenstreifens periodisch trockenfallen. Lediglich in den so genannten Prielen, die ab 1 m tief sein können, verbleibt noch "Restwasser".
Der Wind kann die obersten Sandschichten abtrocknen und zu Dünen anhäufen.

 

Bedeutung des Wattenmeeres für Mensch und Natur

 

ThemaLebensraum Wattenmeer

Der Lebensraum Wattenmeer besteht nicht nur aus den Wattflächen, sondern aus verschiedenen Teillebensräumen wie den Salzwiesen, Inseln und Sandbänken. Durch das tägliche Trockenfallen und Neuüberfluten von riesigen Wattgebieten kann man von einem extremen Lebensraum sprechen, an den sich Bewohner gut anpassen mussten.

Das Watt besteht aus den folgenden Teillebensräumen:

Lebensraum Watt, das Watt selbstDem Watt selbst mit einem System aus Rinnen: Dieser Teil macht etwa 2/3 des Wattenmeeres aus. Das Watt ist Ebbe und Flut unterworfen und ermöglicht nur gut daran angepassten Lebewesen einen dauerhaften Lebensraum. Hier leben Kleinstlebewesen von angespülten Nährstoffen und bilden die Nahrungsgrundlage für größere Organismen.

Lebensraum Watt, SalzwiesenSalzwiesen: Diese entstehen durch Ablagerung von Sand und Schlick vor dem Deich, wachsen aus den Gezeiten heraus und weisen bedingt durch den hohen Salzgehalt des Bodens eine spezialisierte Lebensgemeinschaft auf.

Lebensraum Watt, Dünen und StrandDünen und Strand: Diese werden durch herangewehten Sand gebildet, der durch pflanzlichen Bewuchs und Bewurzelung gefestigt wird.

 

ThemaPflanzen

Diese Pflanzen haben in ihrem Lebensraum das Problem der hohen Salzkonzentration durch das Meerwasser. Es entwickelten sich unterschiedliche Strategien, damit umzugehen. Entsprechend des Überflutungsregimes und den Ansprüchen der Pflanzen entwickelt sich ein natürliches Salzwiesenprofil:
So findet man in der Quellerzone, die fast täglich überflutet wird, vor allem den Queller und das Englische Schlickgras.
Im Bereich der Unteren Salzwiese, die nur bei auflandigem Wind und Springtiden überflutet wird, findet man z.B. Strandaster, Strandflieder und die Portulak-Keilmelde.
In den höheren bereichen der Salzwiese, die nur selten überflutet werden, sind typischerweise Strandbeifuß und die Grasnelke zu finden.

Die folgenden Texte und Bilder zeigen eine kleine Auswahl an Salzwiesenpflanzen.

Pflanzen des Wattenmeeres, Queller (Salicornia europaea)Pflanzen des Wattenmeeres, abgestorbener QuellerQueller (Salicornia europaea):
Eine 5-30 cm hohe, einjährige Pflanze, die zu den Pionieren im Watt zählt. Sie sorgen durch ihre stämmige Gestalt und ihr Wurzelsystem für Wasserberuhigung und Ablagerung von feinem Sediment.
Anpassung an den Lebensraum: Der Queller kann die Salzkonzentration zwar nicht aktiv regulieren, verdünnt sie aber durch Wassereinlagerung in seinem Gewebe. Dies führt zu einem Aufquellen im Laufe der Vegetationsperiode, was der Pflanze ihren Namen gab. Man spricht vom Akkumulationstyp oder von Salzsukkulenz. Dies funktioniert allerdings nur bis zu einer bestimmten Salzkonzentration, die letztendlich zum Absterben der Pflanze führt.

 

Pflanzen des Wattenmeeres, Englisches Schlickgras (Spartina townsendii)Englisches Schlickgras (Spartina anglica):
Wiederstandsfähiges Gras, das wie der Queller lange Überflutungszeiten toleriert.
Anpassung an den Lebensraum: Leistungsfähige Salzdrüsen verringern die Salzkonzentration in der Pflanze

 

Pflanzen des Wattenmeeres, Strandaster (Aster tripolium)Strandaster (Aster tripolium):
Eine zweijährige Staude mit 1-3 cm breiten Blütenköpfen, die sich aus orangegelben Röhrenblüten und zartlila oder weißlichen Strahlenblüten zusammensetzen. Die Strandaster wird 20-60 cm hoch. 23 Insektenarten leben ausschließlich von oder in dieser Pflanze.
Anpassung an den Lebensraum: Die Strandaster reichert das Salz in bestimmten unteren Blättern an, die schließlich aufgrund der zu hohen Salzkonzentration gelb werden, absterben und abgeworfen werden.

 

Pflanzen des Wattenmeeres, Strandflieder (Limonium vulgare)Strandflieder (Limonium vulgare):
20-40 cm hohe Pflanze, die bis zu 40 Jahre alt werden kann, aber durch Pflücken extrem stark dezimiert wurde! Strandflieder wurde früher arzneilich gegen Durchfall und Blutungen verwendet.
Anpassung an den Lebensraum: Der Strandflieder zählt zum Regulationstyp. Er besitzt ca. 3000 Salzdrüsen (umgewandelte Spaltöffnungen) pro qcm Blattoberfläche. Allerdings ist die Salzentsorgung über Salzdrüsen sehr energieaufwändig und wird nicht ständig, sondern nur bei erhöhten Salzkonzentrationen benutzt.

 

Pflanzen des Wattenmeeres, Portulak-Keilmelde (Halimione portulacoides)Portulak-Keilmelde (Halimione portulacoides):
Ähnelt in ihrem Aussehen der Gemüsepflanze Portulak, daher der Name.
Anpassung an den Lebensraum: Die Blätter besitzen Drüsenhaare, die Salz aufnehmen und abgeworfen werden. Im Herbst gilt dies auch für einen Teil der Blätter.

 

Pflanzen des Wattenmeeres, Strandbeifuß (Artemisia maritima)Strandbeifuß (Artemisia maritima):
Wegen des aromatischen Geruchs auf den Halligen auch "Floh- oder Läusekraut" genannt – vertrieb im Kleiderschrank ungebetene Gäste. Fand auch als Wurmmittel Verwendung.
Anpassung an den Lebensraum: Das graufilzige Aussehen seiner Blätter verdankt er winzigen Härchen, die die Luftbewegung auf den Blättern verringern und damit den Wasserverlust durch Verdunstung.

 

Pflanzen des Wattenmeeres, Grasnelke (Armeria maritima)Grasnelke (Armeria maritima):
Namensgebend sind hier die flach am Boden liegenden, grasartigen Blätter. Die zartrosa Blüten erheben sich dagegen auf einem langen Stengel über den Boden.

 

Als letztes noch eine typische Wasserpflanze, die man bei Ebbe regelmäßig zu Gesicht bekommt, entweder angeschwemmt oder an Holz und Steinen haftend:

Pflanzen des Wattenmeeres, Blasen-Tang (Fuscus vesiculosus)Blasen-Tang (Fuscus vesiculosus):
Diese Art zählt zu den Braunalgen und fällt durch die namensgebenden Blasen auf, die der Pflanze unter Wasser Auftrieb verleihen.

 

ThemaTiere

Das Watt bietet einer Vielzahl von Tieren Lebenraum und Nahrung. Dabei sind einige Arten vom Watt direkt abhängig, andere wiederum - besonders viele Vogelarten - nutzen es als "Zwischenstation" und zum Auftanken ihrer Energiereserven. Diese Seite zeigt Ihnen einige der typischen Arten des Watts und Wattbesucher.

Tiere des Wattenmeeres, Wattwurm (Arenicola marina)Wattwurm (Arenicola marina):
Der Wattwurm ist das Charaktertier des Wattenmeeres – denn wenn man den Wurm vielleicht nicht selbst gesehen hat, die Kothäufchen der im Boden lebenden Würmer bedecken weite Wattgebiete (siehe Bild rechts).
Wattwürmer sind die häufigsten Borstenwürmer an unseren Küsten und kommen in Sand- und Schlickwatt der Nordsee und westlichen Ostsee vor. Sie leben in einer U-förmigen Wohnröhre: An dem einem Ende wird die Nahrung (Sandboden mit organischen Bestandteilen, Mikroorganismen und Diatomeen) aufgenommen und an dem anderem Ende das ungenießbare Sediment wieder ausgestoßen. Durch die Grabtätigkeit des Wattwurms werden die Bereiche um die Wohnröhren mit Sauerstoff versorgt und ermöglichen so das Leben für zahlreiche Mikroorganismen, die wiederum selbst am Anfang des Nahrungsnetzes stehen.

Tiere des Wattenmeeres, Miesmuscheln (Mytilus edulis)Miesmuscheln (Mytilus edulis):
Ihre Schalen schließen besonders dicht, so dass sie die tägliche Trockenheit bei Niedrigwasser überstehen. Sie leben auf der Oberfläche von Sand- und Hartböden. Sie können sich an festem Substrat mittels Eiweißfäden, den so genannten Byssusfäden, festheften. Sie bilden so dichte "Bänke".
Die Miesmuschel profitiert von dem reichhaltigen Nahrungsangebot des Wattenmeeres indem sie das Wasser filtriert und so Mikroorganismen herausfiltriert.
Da sich die älteren, festgehefteten Muscheln nicht mehr fortbewegen (können), werden Samen und Eier whrend der Fortpflanzungszeit einfach ins umgebende Wasser abgegeben. Aus den Eiern entwickeln sich zunächst freischwimmende Larven, die sich später festsetzen.

 

Tiere des Wattenmeeres, Herzmuscheln (Cardium edule)Tiere des Wattenmeeres, Herzmuscheln (Cardium edule)Herzmuscheln (Cardium edule):
Vermutlich die häufigste Muschelart in den Flachwasserzonen des Wattenmeeres.
Natürlicherweise lebt die Muschel eingegraben im Wattboden. Durch zwei so genannte Siphone (eine Art fleischigem "Auspuffrohr"), kann sie frisches Wasser (und die damit enthaltenen Nahrungsbestandteile/ Mikroorganismen) durch den Körper und wieder herausstrudeln. Sie besitzen außerdem einen lappigen Fuß, mit dem sie sich fortbegwegen können.
Leere Schalen werden angespült und bleiben teilweise in Massen in strömungsärmeren Winkeln liegen.

 

Tiere des Wattenmeeres, Auster (Ostrea edulis)Auster (Ostrea edulis):
Diese Muschelart, die als Delikatesse bekannt ist und daher auch in Kulturen gezüchtet wird, ist nicht mehr so häufig. Man findet diese Art normalerweise nur in ausreichend überfluteten Regionen auf festem Untergrund.

 

Tiere des Wattenmeeres, Seestern (Asterias rubens)Füßchen des SeesternsGemeiner Seestern (Asterias rubens):
Mit einer der bekanntesten Bewohner von Nord- und Ostsee. Die mehrarmigen Tiere werden systematisch zu den Stachelhäutern gezählt, zu denen auch die Seeigel gehören.
Die Tiere sind sehr mobil: An ihrer Unterseite besitzen sie mehrere Reihen von kleinen Saugfüßchen. Mit diesen können sie laufen und auch ihre Nahrung, Muscheln, überwältigen. Der Seestern saugt sich an Muschel und Untergrund fest und übt so eine Saugwirkung auf die geschlosseenen Muschelschalen aus. Sobald die Muschel nachgibt und sich ein Spalt öffnet, stülpt der Seestern seinen Magen in die Muschel und die Verdauung beginnt.
Fressfeine des Seesterns sind Vögel und Sonnensterne. Wird ein Seestern an einem Arm angegriffen, kann er diesen am Ansatz abschnüren und sich somit das Leben retten. Der abgeschnürte Arm wächst nach einiger Zeit wieder nach.

 

Tiere des Wattenmeeres, Strandkrabbe (Carcinus maenas)Tiere des Wattenmeeres, Strandkrabbe (Carcinus maenas)Tiere des Wattenmeeres, Strandkrabbe (Carcinus maenas)Strandkrabbe (Carcinus maenas):
Diese haben das "typische" Erscheinungsbild eines Krebses. Die Fortbewegungsweise ist oft seitlich.
Krebse sind Allesfresser und ernähren sich von dem, was sie vor die Scheren bekommen.
Ein prominenter Bewohner des Watts, dem man auch oft in Form der leeren Panzer begegnet. Dieser wächst nämlich nicht mit, so dass sich die Tiere, durch Häutung vom alten Panzer trennen. Der Schwanz dieser Krebse wird eingeklappt unter dem großen Kopfpanzer getragen. Die Scheren dienen der Verteidung und werden bei Störung so wie im oberen Bild drohend abgespreizt.

Während der Ebbe müssen sich die Strandkrabben etwas einfallen lassen, denn sie sind ein beliebtes Futter. Man findet sie dementsprechend selten auf der offenen Fläche, sondern versteckt in der Vegetation oder zwischen den Steinen. Sie finden ansonsten ein schnelles Ende im Schnabel einer Möwe...

 

Tiere des Wattenmeeres, Seepocken (Balanus balanoides)Mit Seepocken (Balanus balanoides) besiedelte LahnungenSeepocken (Balanus balanoides):
Eine ganz andere Krebsart bzw. Lebensform verkörpern die sessilen (also festsitzenden) Seepocken.
Diese leben auf festen Unterlagen. Das sind Holz und Steine, aber auch auf anderen Lebewesen wie Krebsen, Schnecken und Muscheln. Die Lahnungen sind förmlich übersät von dieses eigenartigen Krebstieren.
Seepocken sind so genannte Rankenfüßer. Unter Wasser öffnen sich die Kalkplättchen und die Rankenfüße strecken sich ins Wasser hinaus, um Nahrung (PLankton) und frisches Wasser ins Gehäuse zu führen.

 

Seehund (Phoca vitulina)Ein prominenter und beliebter größerer Vertreter im Wattenmeer ist der Seehund, den man hier auf Sandbänken antrifft.

Die leider "stark gefährdeten" Tiere wurden zum "Wildtier des Jahres 2006" ernannt, mehr Informationen erhalten Sie unter diesem Link (öffnet sich in einem neuen Fenster).

 

 

Im Watt sind natürlich auch zahlreiche (Wasser)Vogelarten zu Hause bzw. zu Besuch.

Tiere des Wattenmeeres, Austernfischer (Haematopus ostralegus)Rastplatz von Austernfischern (Haematopus ostralegus)Austernfischer (Haematopus ostralegus):
Ein typischer Vogel der Küste Europas, aber auch des nördlichen Afrikas.
Die Vögel sind anhand ihrer Färbung des Gefieders und des orangenen Schnabels gut zu erkennen. Man findet sie an der Nordsee sehr häufig in großen Gruppen rastend auf den Küstenschutzeinrichtungen.
Sie gehen während Ebbe oder im Flachwasser auf Jagd nach Krebsen, Würmern, Muscheln und Schnecken. Hierbei wird mit dem kräftigen Schnabel erfolgreich umhergestochert.

 

Tiere des Wattenmeeres, Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta)Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta):
Diese schlanke Art mit dem säbelartig gebogenen Schnabel Art findet man in flachen Salzseen und Lagunen. Die Tiere ernähren sich vor allem von wasserlebenden Wirbellosen.

 

Tiere des Wattenmeeres, Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula)Tiere des Wattenmeeres, Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula)Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula):
Die kleinen Vögel mit dem weiß-dunklen "Halsband" fallen nicht immer gleich ins Auge, wenn sie regungslos verharren, meistens auf einem Bein stehend.
Es handelt sich um eine typische Küstenart, die in Nordeuropa an den Küsten brütet. Nord- und Ostsee bilden hierbei die südliche Grenze des Verbreitungsgebietes.
Die Tiere brüten auf Geröll oder Muschelbänken. Obwohl die Eier dabei in einem offenen Nest liegen, sind sie durch ihre gepunktete Färbung hervorragend getarnt.

 

Tiere des Wattenmeeres, Eiderente (Somateria mollissima)Eiderente (Somateria mollissima):
Diese Meeresente ist an allen Küsten des nördlichen Europas und Asiens vertreten.

 

Tiere des Wattenmeeres, Großer Brachvogel (Numenius arquata)Großer Brachvogel (Numenius arquata):
Der größte europäische Watvogel (wat kommt hier von waten, nicht vom Watt!) kommt als Besucher im Frühling und Spätsommer ins Wattenmeer.

 

Tiere des Wattenmeeres, Lachmöve (Larus ridibundus)Fliegende Lachmöve (Larus ridibundus)Lachmöve (Larus ridibundus) auf einem SeeLachmöve (Larus ridibundus):
Die kleinste einheimische Möwenart. Charakteristisch ist der schwarz gefärbte Kopf, der allerdings im Ruhekleid (siehe oberes Bild und Bild im Flug) nur ansatzweise angedeutet ist.

Ihr Name kommt übrigens nicht von ihren Lautäußerungen, sondern davon, dass sie auch im Binnenland an kleinen Seen, Tümpeln und Lachen vorkommen.
Auf einem solchen Gewässer ist auch das Bild mit der typischen dunklen Kopffärbung entstanden.

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